Schülerinnen und Schüler

HAKtuell

Am 08. Juni 2016  fand im Blauen Salon des Bundesministeriums für Bildung und Frauen die Zertifikatsüberreichung an die Siegerinnen und Sieger des Digital-Days 2016 statt. Die besten 3 Teilnehmer / Teilnehmerinnen erreichten jeweils 93, 94 und 95 %.

Neben dem österreichweit anerkannten Zertifikat durften sich die Siegerinnen und Sieger über eine hochwertige Trophäe erfreuen. Diese Trophäen wurden durch Abteilungsleiterin MR Mag. Katharina Kiss und Sektionschef Dr. Christian Dorninger an die Bundes- sowie Landessieger/innen überreicht (siehe Tabelle unten).

Der heurige Digital Day wurde am 14. April 2016, in der 2. bis 4. Unterrichtsstunde, durchgeführt. An dieser Lernstandserhebung nahmen 55 Schulen mit insgesamt 2.299 Schülerinnen und Schüler teil. Davon wurden 393 Schülerinnen und Schüler zertifiziert; dies entspricht knapp einem Fünftel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (= 17,1 %).

Der Digital Day ist eine österreichweite Lernstandserhebung der Schüler/innen der Handelsakademien, bei dem diese individuell und anonym Rückmeldung erhalten, wie weit sie die in den Bildungsstandards „Wirtschaftsinformatik und Informations- und Kommunikationstechnologie“ (WINF+IKT) definierten Kompetenzen erfüllen.

2. Österreichische Staatsmeisterschaften "Schüler/innen debattieren“

Im Zeitalter von Web 2.0 betreten viele von uns kein Restaurant mehr ohne vorher die Meinung von unzähligen Usern abzufragen. Über eine Vielzahl von Internetseiten sprechen und bewerten wir unsere Zahnärzte, Kindergärten, Schulen und Vieles mehr – nur übers Finanzielle reden wir mit kaum jemandem. Denn wie hat es die Großmutter so treffend formuliert: „Über Geld spricht man nicht“.

Als Keynote Speakerin für die zweiten österreichischen Schülerdebattiermeisterschaften (3.6.2016 – Technisch Gewerbliche Abendschule – Wien) versuchte Bettina Pfluger, Wirtschaftsredakteurin beim Standard, eine Lanze dafür zu brechen, dass wir eben über das sprechen, was so oft ausgelassen wird – das liebe Geld. In dieselbe Kerbe schlägt Reinhard Göweil – Chefredakteur der Wiener Zeitung – mit seiner Sichtweise vom Schlaraffenland, indem der Staat für jeden das Geld bereitstellt.

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Auch in diesem Jahr wurden im Austrian Standards Institute in Wien die Zertifikate Qualitätsmarke Übungsfirma an 22 Wiener Übungsfirmen-Teams überreicht. Sie haben eine Gültigkeit bis 30.6.2018. Damit sind aktuell etwa
35 % aller Wiener Übungsfirmen im Besitz eines gültigen Qualitäts-Zertifikats und haben durch die Erfüllung eines umfangreichen Kriterienkatalogs bewiesen, dass sie auf einem ausgezeichneten praxisgerechten Niveau arbeiten.

Dr. Grün vom ASI sprach in seinem Beitrag über die "Standardisation bridge", Andrea Gintenstorfer (Leiterin von ACT) ging den "Selfies" auf den Grund - heuer veranstaltete ACT ja erstmals eine „Selfie - Challenge“, Susanna Weiss (Organisatorin der Wiener Übungsfirmen-Messe) zeigte Highlights der Wiener Übungsfirmen-Messe, Susanne Szemler und Beate Tötterström (ARGE ÜFA Wien) gaben einen Überblick über die QM-Zertifizierung.

Bei der anschließenden Überreichung der Zertifikate durch Herrn LSI Mag. Burda präsentierte sich jede Übungsfirma mit einer eigenen Folie und gab so einen Überblick über die Vielfalt der Geschäftstätigkeiten.

MMag. Beate Tötterström, ARGE ÜFA Wien

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„Stapiler“, eine Möbel-App, mit der man sich Gestaltungsvorschläge für einen Raum oder einen abgegrenzten Bereich erstellen lassen kann. So lautet die Geschäftsidee, welche die Schüler der 3BK im Rahmen ihres BPQM-Unterrichts ausarbeiteten. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, kostengünstig und ohne großen Aufwand sind die wesentlichen Vorteile dieser neuartigen Applikation. Prompt wurde diese Idee beim Businessplanwettbewerb „Next Generation Vol. 10“ der Bank Austria eingereicht.

Eine Jury bewertete die „Stapiler-App“ unter den besten drei Ideen Niederösterreichs. Im Rahmen des „Fest der Ideen“, welches am 13. April fand zum 6. Mal in Wien stattfand, wurden die Schüler ausgezeichnet. Mustafa Olgun, Jonas Reitbauer, Perrine Ritzinger und Ines Schneckenleithner traten gemeinsam mit Dr. Jürgen Hörndler, Mag. Manfred Schörghuber und Schulleiter Dr. Franz Hofleitner die Reise nach Wien an. Die cleversten Geschäftsideen von Jugendlichen aus Niederösterreich und Wien standen dabei im Zentrum. Im Oktagon der Bank Austria wurden die „Stapilers“ unter dem Applaus von Landesschulinspektorin Dr. Brigitte Schuckert und Ministerialrätin Mag. Katharina Kiss geehrt.

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Jugend Innovativ ist Österreichs größter Schulwettbewerb für kluge Köpfe, bei dem junge Menschen Einfallsreichtum, Kreativität und Innovationsgeist beweisen und zeigen können, was in ihnen steckt. Die besten Projekte werden im Rahmen des 29. Jugend Innovativ Bundes-Finales präsentiert und ausgestellt.
 
Lassen Sie sich von den Zukunftsmachern und Nachwuchsforscherinnen begeistern und besuchen Sie von 23. bis 25. Mai 2016 die ausgestellten Projekte in der Aula der Wissenschaften in Wien!

Zusätzlich lädt Jugend Innovativ alle Lehrer/innen, die mehr über die Grundlagen des "Geistigen Eigentums" erfahren wollen, zum "IP-Coaching for Teachers" am 24. Mai 2016 ein. Nähere Informationen dazu sowie das Programm sind hier abzurufen.

Bei der Internationalen Messe für Übungsfirmen am 6. April 2016 in Wien war die Fa. Schoolpark Software & Research GmbH die einzige, die ihre Barverkäufe über die Registrierkassa abwickelte.

Und das höchst erfolgreich und professionell. Aber lesen Sie selbst, siehe weiter unten!

An der Messe selbst nahmen knapp 100 Übungsfirmen aus dem In-  und Ausland teil. Sie fand zum elften Mal im Wiener Rathaus statt. Bei diesem "Praxistest" für junge Manager/innen aus allen berufsbildenden Schulen standen der eigentliche Messeverkauf sowie Verhandlungen mit möglichen neuen Geschäftspartnern im Mittelpunkt. 

Schüler der HAK Zell am See zeigten ausgezeichnete Leistungen! Das Siegerteam fliegt zur EZB nach Frankfurt.

Der Generation Euro Wettbewerb wird seit 2011/12 in Österreich von der OeNB ausgerichtet. Schülerinnen und Schüler der HAK Zell am See, vom Ausbildungsschwerpunkt Finanz- und Risikomanagement (FiRi), nehmen seitdem jährlich am Generation Euro Students'- Award (www.generationeuro.at) der Österreichischen Nationalbank teil.

Dieser Wettbewerb, bestehend aus drei Runden, macht Jugendliche mit dem Eurosystem sowie der Geldpolitik vertraut und wird heuer das vierte Jahr in Folge durchgeführt.

Die Erfolgsbilanz der HAK-Schülerinnen und HAK-Schüler kann sich sehen lassen: In den letzten Jahren schaffte zweimal ein Team der HAK Zell am See den Einzug in die Finalrunde und belegte jeweils den dritten Platz. Dieses Jahr schafften ausschließlich Schülerinnen und Schüler der HAK Zell am See den Einzug ins Finale. Sie gingen nach den ersten beiden Runden des Wettbewerbes, zu dem sich 43 Teams aus ganz Österreich registriert haben, als die drei besten Teams hervor.

Fokus der Studie ist Entrepreneurship als Schlüsselkompetenz in Europa. In Österreich wurde im Auftrag des BMBF ein Impulszentrum eingerichtet, welches die Aufgabe hat, Entrepreneurship als Querschnittsmaterie in allen Schulen zu implementieren. Umsetzungsbeispiele sind vor allem die Übungsfirmen, die im berufsbildenden Bereich bereits sehr stark verankert sind und in der Studie explizit gelobt werden. Auch in den allgemeinbildenden Schulen ist Entrepreneurship Education ein Thema, allerdings noch nicht im Lehrplan verankert.

Zitat aus Highlights: „Research suggests that methods which involve students in experiences outside the classroom and connect them to the real world are central to entrepreneurship education. However, the report shows that only a few countries make practical entrepreneurship experiences – such as the creation of mini or junior companies, or project-based work – a regular and compulsory part of the curriculum.“   

Österreich hat durch die Einbindung des Themas in eine Bildungsstrategie (die Lifelonglearning-Strategie) einen vorbildlichen Weg beschritten. Die Einrichtung und Förderung eines spezifischen Ressourcenzentrums (Bundesweites Impulszentrum für Entrepreneurship-Education an der BHAK und BHAS Wien 13  http://www.eesi-impulszentrum.at/) durch das BMBF wird in der Studie explizit positiv erwähnt. Österreich erreicht alle Ziele, die in der Strategie zum  lebensbegleitenden Lernen formuliert sind. Die Strategie zum „Lebensbegleitenden Lernen“ findet sich unter:  http://erwachsenenbildung.at/themen/lebenslanges_lernen/oesterreichische_strategie/aktuell.php

Hinsichtlich der LehrerInnenbildung wird in Österreich auf die derzeitige "Umbruchsituation" und die Einführung der "LehrerInnenbildung NEU" hingewiesen. Bis dato beschränkte sich die Einbindung der Erziehung zum unternehmerischen Denken und Handeln in der LehrerInnenerstausbildung auf einzelne Fächerbereiche, generell ist es kein verbindliches Modul. Dies ist aber in den meisten europäischen Ländern so. Die LehrerInnenfortbildung sieht in Österreich in diesem Bereich bisher keinen Schwerpunkt. Der Bereich Berufsorientierung wird jedoch kontinuierlich gestärkt und ausgebaut.

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek: „Die jungen Menschen lernen sich Ziele setzen, kreativ nach Umsetzungsideen zu suchen und  konsequent an der Umsetzung der Ideen zu arbeiten, dabei selbständig vorzugehen und auch Verantwortung zu übernehmen. Dies sind Kompetenzen, die am späteren Arbeitsplatz erwartet und benötigt werden, die aber auch im Studium und in der persönlichen Lebensführung Bedeutung haben. Die Beschäftigungsfähigkeit der jungen Menschen steigt durch Entrepreneurship Education enorm. Einerseits geht es um die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich, der durch eine konsequente Entrepreneurship Education die Nachwuchskräfte für die Zukunft erhält. Die Highlights der Studie finden sich anbei.

Hintergrundinformation:

Die Förderung der Erziehung zum unternehmerischen (selbstständigen) Denken und Handeln ist ein wichtiges Anliegen der europäischen Zusammenarbeit. Seit dem Jahr 2006 gibt es vom EU-Parlament Empfehlungen zu Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen. Die Empfehlung definiert acht Schlüsselkompetenzen: Muttersprachliche Kompetenz, Fremdsprachliche Kompetenz, Mathematische Kompetenz und grundlegende naturwissenschaftlich-technische Kompetenz, Computerkompetenz, Lernkompetenz, Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz, Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenz, Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit.

Die EU-EURYDICE-Studie „Entrepreneurship Education at School in Europe“ setzt sich mit der Verankerung der Erziehung zum unternehmerischen (selbständigen) Denken und Handeln  in den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen anhand von drei  Hauptthemenbereichen auseinander:  Einbettung in nationale Strategien, Einbindung in die Curricula, Erst- und Fortbildung sowie Unterstützung der Lehrer/innen und Lehrer. Die Veröffentlichung besteht aus einer komparativen Analyse im Ausmaß von 100 Seiten, die mit einer Darstellung der "main findings" beginnt (S. 7 bis 18) sowie 38 Länderkurzbeschreibungen (90 Seiten).