Schülerinnen und Schüler

HAKtuell

Zertifikate nach ONR 42000 wurden am 21. April 2015 bei Austrian Standards überreicht

Wien (AS prm, 23.04.2015)

Übungsfirmen bieten Schülerinnen und Schülern Einblicke in die künftige Berufswelt und ermöglichen es, Know-how zu sammeln, umzusetzen und sich so auf die Praxis vorzubereiten. Um ein einheitliches Niveau in dieser Ausbildungsform zu erreichen, wurde bei Austrian Standards die ONR 42000 entwickelt, die Qualitätskriterien für Übungsfirmen festlegt.

Für Praktikumsaufenthalte in Italien, Frankreich, Slowenien, Spanien und Großbritannien wurden einige relevanten Seiten des Praxisportfolios für HAK (S. 4, 6, 7, 9 -12) übersetzt.

Version: 15. Dezember 2014, Logo des Ministeriums am 17.01.2017 aktualisiert.

Eine empirische Erhebung bei Studienanfänger/innen des Masterstudiums Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität Wien

Universität: Wirtschaftsuniversität Wien

verfasst von: Jasmine Grabowski, BSc (WU)

betreut von: ao. Univ. Prof. Dr. Richard Fortmüller

Ab sofort stehen die neuen Lehrpläne für die Handelsakademie, Handelsschule und dem Aufbaulehrgang digital zur Verfügung.

Sämtliche Inhalte des Lehrplans können nach Gegenstand, Gegenstandscluster, Semester, Jahrgang bzw. Klasse sowie Lehrplanbereich mehrfach gefiltert und übersichtlich ausgegeben werden.

BGBl. II Nr. 209/2014 vom 27. August 2014

Lehrplan der Handelsakademie

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Lehrplan der Handelsschule

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Lehrplan des Aufbaulehrganges

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Mit 27. August 2014 sind die neuen Lehrpläne des kaufmännischen Schulwesens (Handelsakademie, Handelsschule, Aufbaulehrgang) veröffent­licht worden (Bundesgesetzblatt Nr. 209/2014). Diese Lehrpläne sind die ersten, die nach dem Modell der neuen Oberstufe ab der 10. Schul­stufe in Kompetenzmodule im Semester gegliedert sind und damit alle Anforderungen der modernen kompetenzorientierten Didaktik erfüllen. Der Lehrplanentwicklung sind Überlegungen vorausgegangen, wie Kompetenzmodelle und prototypische Unterrichtsaufgaben für den kauf­männischen Bereich in zeitgemäßer Form formuliert werden sollen. Von diesem „Bildungsstandardprojekt 2006/07“ bis zu den neuen Lehrplänen sind also gute sieben Jahre Entwicklungsarbeit aufgewendet worden.

Die modular gestalteten Lehrpläne sind nun die Grundlage, die neue Oberstufe mit der neuen Gestaltung der Schullaufbahn (mehr Betreuung für Schüler/innen mit schwächeren Leistungen, weniger Schulstufenwiederholungen, Begabtenmodell für leistungsstarke Schüler/innen) ab 2016 umsetzen zu können. Die kaufmännischen Schulen sind für die nächsten Jahre gerüstet, und einzelne Standorte probieren die neue Ober­stufe bereits in Schulversuchen aus.  Die geforderten Lernergebnisse aller Fächer (Kompetenzen) werden speziell ausgewiesen, um in Zukunft bei europäischen Einstufungsverfahren klare Kriterien bereits über den Lehrplan bereit zu stellen.

Neu an den Lehrplänen ist auch die Zusammenfassung von verwandten Unterrichtsgegenständen zu „Clustern“, wobei die Persönlichkeitsbildung, Sprache und Kommunikation, Entrepreneurship, Gesellschaft und Kultur sowie Mathematik und Naturwissenschaften eine große Rolle spielen. Vom dritten bis zum fünften Jahrgang der Handelsakademie ist auch ein spezifischer Erweiterungsbereich vorgesehen, wo vertiefender  Unterricht erfolgt. Die Ausbildung schließt mit der neuen Reife- und Diplomprüfung ab, wobei der umfangreichen Diplomarbeit, die hauptsächlich im Team abgefasst werden wird,  ein besonderer Stellenwert zukommt. In der Handelsschule wird die Praxisorientierung in Hinblick auf konkrete berufspraktische Lernziele besonders betont.

Die wohl größte Neuerung ist ein verpflichtendes Praktikum von mindestens 150 Stunden (Handelsschule) bzw. 300 Stunden (Handelsakademie) in der unterrichtsfreien Zeit. Die Verpflichtung zu diesen Praktika ist neu, bringt den Handelsschüler/innen neue Möglichkeiten beim Übergang in den Beruf und den Handelsakademiker/innen vielfältige Einblicke in praktische Aufbau- und Ablauforganisationen von Betrieben. Etliche Großbetriebe haben ihr Interesse an Praktikanten/innen angemeldet, die kleineren werden folgen.“

Artikel von SektChef Dipl.-Ing. Mag. Dr. Christian Dorninger, Leiter der Sektion Berufsbildendeschulen, Erwachsenenbildung und Schulsport

Am 22. Mai 2014 fand der diesjährige Wiener HAK-Award im Auditorium der Bank Austria statt. In Anwesenheit vieler Sponsoren und Jury-Miglieder sowie Direktoren/innen und sonst geladen Gästen wurden neben den vielen Sachpreisen die begehrten Throphäen an die Teams der besten Projekte vergeben.

Die Preisträger/innen:

1. Platz:
Projektthema: Schritt für Schritt zum Tanzprofi
Projektteam: Natascha Baron, Melanie Fröhlich, Andreea Taroi, Claudia Velevski
Projektbetreuung: Mag. Gabriele Stöger, Bundeshandelsakademie Wien 11

2. Platz:
Projektthema: Sustainability report for BECOM GmbH
Projektteam: Paul Burger, Aylin-Sophie Koc, Alexandra Langwieser
Projektbetreuung: Mag. Elisabeth Kunauer, Anne Leaf, ibc Hetzendorf

3. Platz:
Projektthema: Unterstützung der Firma Kühne + Nagel als Arbeitgebermarke, Berechnung des Carbon-Footprints
Projektteam: Michaela Djoja, René Dzoja, Tatjana Gajic
Projektbetreuung: Mag. Ursula Kauer, HAK Schulzentrum Ungargasse

3. Platz:
Projektthema: Einkommen und Einkommensteuer in der österreichischen Landwirtschaft Auswirkungen der Wahl der Gewinnermittlungsart auf die Einkommenssteuerbelastung
Projektteam: Vanessa Hohenegger, Jeannine Siegmeth
Projektbetreuung: Mag. Michael Gartner, HAK Sacré Coeur

Sonderpreis (Finanz- und Risikomanagement):
Projektthema: Keine Zukunft ohne Vorsorge
Projektteam: Christina Eberhart, Ramiz Ejubovic, Denis Gavrielov, Katharina Karall
Projektbetreuung: Mag. Vera Kruder, Vienna Business School – HAK Floridsdorf

Sonderpreis (Umwelt):
Projektthema: Seit 10 Jahren Umweltzeichen - Zertifizierung 2013/14
Projektteam: Hatice Akpinar, Hanim Aydin, Fatma Nur Özbak, Cansu Sonkaya
Projektbetreuung: Mag. Elisabeth Neubauer, Mag. Gabriela Auer, ibc Hetzendorf

Sonderpreis (sozial-moralisch-moralisch-ethischer Aspekt):
Projektthema: Ein Herz für Kinder– Sacré Coeur meets Sterntalerhof
Projektteam: Benjamin Brandic, Aferdita Hajradini, Doris Oniga
Projektbetreuung: Mag. Günter Hochwarter, HAK Sacré Coeur

Lesen Sie bitte in der Nachlese weiter.

Herzlichen Dank an Herrn LSI Mag. Fred Burda und Frau Prof. Mag. Helga Berger für Ermöglichung der Veranstaltung!

Sehr geehrte Absolventin, sehr geehrter Absolvent,

Mobilität steigern – Durchlässigkeit fördern“ lautet der Titel eines Buches, herausgegeben vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung, in dem neben grenzüberschreitender Mobilität in der Berufsausbildung auch die Forderung nach effizienten Regelungen für Anrechnungen von Bildungsinhalten auf andere / weiterführende Ausbildungen erhoben wird. Das entspricht der berechtigten Forderung nach einem sorgsamen Umgang mit der Lebenszeit der Schüler/innen und Studierenden, der (zukünftigen) Arbeitnehmer/innen.

Bislang beschränkt sich in Österreich die ausreichende Anrechnung formal erbrachter Leistungen vor allem auf individuell geschlossene Vereinbarungen zwischen Personen sowie zwischen einzelnen Schulen mit in- und ausländischen Fachhochschulen und Universitäten bzw. sonstigen weiterführenden Bildungseinrichtungen.

Die Unternehmensberatung Heffeter wurde seitens des Bundesministeriums für Bildung und Frauen (Abt. II/7) damit beauftragt, die Anrechnungspraxis an der Schnittstelle Handelsakademie – weiterführende Bildungseinrichtungen, bes. jene zum tertiären Sektor zu untersuchen. Ziel ist die Erhebung der Anrechnungsrealitäten, welche die HAK-Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss erleben.

Wer, wenn nicht die Betroffenen selbst, könnte dazu besser Auskunft geben. Wir haben daher einen kurzen Online-Fragebogen entwickelt, um Ihre persönlichen Erfahrungen und Meinungen erfassen zu können.

Auf Basis der Ergebnisse soll eine Vereinfachung und Effizienzsteigerung von Anrechnungsprozessen angestrebt werden, damit die Absolventinnen und Absolventen noch bessere Studienberechtigungen erhalten.

Bitte unterstützen Sie das Projekt, indem Sie Ihre eMail-Adresse an unternehmensberatung@heffeter.com übermitteln, damit wir Ihnen den Zugangslink zur Befragung schicken können bzw. direkt unter www.webdev.at/hakabsolventen in die Befragung einsteigen. Selbstverständlich geht es bei der Erhebung nicht um Einzelaussagen und alle Einträge sind anonymisiert.

 

Beste Grüße

Mag. Brigitte Heffeter

Projektleitung

St. Gilgen, März 2014

 

Für Maturanten/innen gibt es eine neue Alternative zum technischen Studium: die Ausbildung zum Technical Expert in hochspezialisierten Unternehmen und eigenen Berufschulklassen (in der ausschließlich Maturanten/innen unterrichtet werden).

Möglich ist diese 2,5- bis 3-jährige Lehre in rund 35 Unternehmen in der gesamten Steiermark, die alle – unabhängig ihrer Größe – in Spezialgebieten tätig sind (u.a. Anton Paar, KWB Biomasse, Magna Presstec, Pankl Racing, Remus & Sebring Gruppe, Sandvik Mining and Construction).

Schultour:
Das Technical Experts-Team bietet den höheren Schule eine kostenlose Präsentation an, die eine Schulstunde lang dauert. Vorbereitungsarbeiten seitens der Schule sind nicht notwendig. Die Präsentation selbst kann in jedem beliebigen Klassenraum stattfinden, eine spezielle Ausstattung ist nicht erforderlich.

Nähere Infos zu diesem Projekt der Wirtschaftskammer Steiermark finden Sie unter: http://technicalexperts.at/on-tour/