Schülerinnen und Schüler

Virtuelles Europa: Schüler müssen ,,online" verreisen

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EU-Initiative I Schüler aus Griechenland, Italien, Estland und Mödling feierten den Abschluss des Projekts.

Das letzte Projekttreffen des ERASMUS+ Projektes „Ausgewähltes Virtuelles Europa", bei dem sich vier Partnerschulen aus Österreich (Mödling), Griechenland, Estland und Italien mit EU-relevanten Themen wie Wirtschaft, Industrie und Verkehr, Tourismus und Bildung beschäftigen, musste im Vorjahr Corona-bedingt ausgesetzt werden und wurde nun online nachgeholt, berichtet Projektleiterin Nina Pippan von der Vienna Business School (VBS) Mödling.

So beschäftigten sich insgesamt 95 Schülerinnen und Schüler unter der Federführung der estnischen Gastgeber mit dem Thema „Bildung". In kleineren internationalen Gruppen wurden Arbeitsaufträge zu den Bildungssystemen in den Partnerländern und zur Schule der Gegenwart erstellt; auch Platz für Visionen von der „Schule der Zukunft" blieb.

Wie es sich bei ERASMUS+ Projekttreffen gehört, gab es auch ein Eröffnungs-bzw. Schlusstreffen, an dem alle Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Schulleitungen dabei waren. Dieses Onlinetreffen habe einerseits gezeigt, dass persönliche Treffen vor Ort nicht ganz ersetzt werden können und viel Flexibilität und Geduld vor allem hinsichtlich Internetverbindungen, Abläufe notwendig sind, andererseits aber auch, wie interessant diese neuen technologischen Entwicklungen sein können, lautet Pippans Fazit. Somit fand dieses Projekt, das die Teilnehmer bereits drei Jahre lang begleitet haben, ,,einen würdigen und fast schon krönenden virtuellen Abschluss, der dem Projektnamen alle Ehre machen konnte".

Bericht: NÖN / Stadt Mödling

Norbert Hanauer | Mo, 26. April 2021