Schülerinnen und Schüler

LH Wallner gratulierte Vorarlbergs sprach- und redegewandter Jugend

Landes-Jugendredewettbewerb ging in seiner 68. Auflage pandemiebedingt nur digital über die Bühne – PreisträgerInnen vertreten Vorarlberg im Sommer beim Bundesbewerb

Bregenz (VLK) – Insgesamt 31 Jugendliche lieferten sich gestern, Dienstag (20. April), beim großen Finale des 68. Landes-Jugendredewettbewerbs ein spannendes Rennen um die Spitzenplatzierungen. Pandemiebedingt musste die Veranstaltung digital über die Bühne gehen. Im Zuge der Preisverleihung hat Landeshauptmann Markus Wallner den jugendlichen Teilnehmenden gedankt. „Es ist sehr erfreulich, wenn sich in Vorarlberg eine engagierte Jugend selbstbewusst zu Wort meldet“, stellte Wallner mit Blick auf die überzeugenden Redebeiträge und Auftritte klar.

Die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen Vorarlberg beim Bundesbewerb vertreten, der Ende Mai ebenfalls digital stattfindet.

Screenshot Online-Sitzung (C) VLK/Screenshot

Wieder haben couragierte und redegewandte Vorarlberger Jugendliche den Landes-Jugendredewettbewerb als Chance und Möglichkeit genutzt, die eigenen rhetorischen Fähigkeiten vor Publikum unter Beweis zu stellen. Die gezeigten Leistungen verdienten allesamt Beifall und Anerkennung, zollte der Landeshauptmann den vielfältigen Präsentationen Respekt. Dahinter stehe „viel Übung, Know-how und auch Erfahrung sowie eine gehörige Portion Mut“, sagte Wallner. Seinen Dank richtete er bei der Preisverleihung auch an die Jurymitglieder und alle, die sich hinter den Kulissen für eine erfolgreiche Durchführung der Veranstaltung eingesetzt haben. Der Jury gehörten neben der Pädagogin und Egger Vizebürgermeisterin Carmen Willi als Vorsitzende ORF-Moderator Nikolaus Küng sowie die beiden ehemaligen Redewettbewerb-Preisträgerinnen Noreen Mughal und Ines Strohmaier an.

 „In einem besonders fordernden Jahr wie diesem ist es besonders schön zu sehen, dass derartige Projekte neben den schulischen Anforderungen so gut angenommen werden. Macht weiter so“, lautete Wallners Appell an die jungen Redetalente.

Die Präsentationen der 68. Auflage des Landes-Jugendredewettbewerbs waren in die die beiden Kategorien „Klassische Rede“ (Bewertung für verschiedene Schultypen) und „Neues Sprachrohr“ (Präsentationsform kann frei gewählt werden) unterteilt. Heuer nicht zu Stande gekommen ist die Kategorie „Spontanrede“.

Die Gewinnerinnen und Gewinner:

Klassische Rede
7. Schulstufe:
Hanna Felder (1. Platz), Constantin Pircher (1. Platz), Alena Forster (3. Platz)
Höhere Schulen: Arthur Potura (1. Platz), Yuwaddy Rempfler (2. Platz), Noelia Copony (3. Platz), Jule Flöter (3. Platz)
(in den Schultypen 8. Schulstufe, Landesberufsschulen und Mittlere Schulen waren heuer keine Bewerbungen eingegangen)

Neues Sprachrohr
Laurin Beer & Gabriel Reumiller (1. Platz), Mona Lederbauer (2. Platz)

Beim Bundesbewerb werden für Vorarlberg die in der Kategorie „Neues Sprachrohr“ Erstplatzierten Laurin Beer & Gabriel Reumiller und der Erstplatzierte in der Kategorie „Klassische Rede“ - Höhere Schulen, Arthur Potura, an den Start gehen.

Durch die Veranstaltung und die Preisverleihung führte als Moderatorin Annette Bernhard vom aha - Jugendinformationszentrum. Für einen weiteren kreativen Höhepunkt sorgte der Poetry-Slam von Luna Levay.

Norbert Hanauer | Mo, 26. April 2021